Arbeitgebermarke

In der klassischen Markentheorie unterscheidet man die Unternehmensmarke (Corporate Brand) und die Produkt- oder Leistungsmarke einer Firma. In jüngster Zeit hat sich die Arbeitgebermarke (Employer Brand) als neuer Begriff im Personalbereich etabliert. Bei diesem Begriff handelt es sich um eine Konkretisierung der Kernelemente der Unternehmensmarke in Bezug auf den Arbeitsmarkt.

Die Employer Brand signalisiert Bewerbern, wofür das Unternehmen als Arbeitgeber steht und was es einzigartig macht. Sie soll damit nach außen anziehend auf passende Fachkräfte wirken und firmenintern helfen, die Belegschaft zu integrieren.

Obwohl die Arbeitgebermarke vornehmlich auf den Bewerbermarkt ausgerichtet ist, erhoffen sich Firmen durch eine starke Position dort auch Ausstrahlungseffekte auf andere Märkte. Wer hervorragende Talente rekrutiert, kann Kompetenz, Vitalität und Anpassungsfähigkeit signalisieren. Das sind Eigenschaften, die unter Umständen auch das Image einer Marke auf dem Konsumgütermarkt positiv beeinflussen.

Weitere und vielleicht noch wichtigere und langfristigere Effekte hat eine Employer Brand aber auch auf interne Größen wie Leistungsmotivation, Unternehmenskultur oder Mitarbeiterbindung.

Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem  Marketing – insbesondere der  Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und vor Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv zu positionieren.01_banner_blog_840px

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.