THE CIRCLE

In seinem Bestseller-Roman „The Circle“ rechnet Dave Eggers mit dem Internetzeitalter ab und sieht durch seinen Entwurf einer Welt absoluter Kommunikation und Transparenz den totalen Verlust der Privatsphäre voraus.

Eine drastische Beschreibung der Zukunft? Eine bitter-sarkastische Darstellung der Realität? Oder nur ein eindimensionaler Roman voller Vorhersehbarkeit und klischeehaften Schwarz-Weiß-Kontrasten von Gut und Böse?

Überwachung, Big Data, Algorithmen und Internetidentitäten: in den Zuständen, die der Roman zeigt, meinen wir unsere Realität wiederkennen zu können. Leser, die dem datensammelnden Internet totaler Transparenz skeptisch gegenüberstehen, werden weiter in ihrer Kritik bestärkt. Diejenigen, denen die eigene Sicherheit allerdings wichtiger ist als demokratische Freiheiten, finden die Ansätze „des Circles“ wohl eher faszinierend. Dennoch müsste der digitale Totalitarismus, den der Autor in seinem Roman an die Wand malt, wesentlich subtiler dargestellt werden, um eine glaubwürdige digitale Dystopie zu erschaffen.

Wird Eggers der Realität mit seinem Roman trotzdem gerecht? Ein Buch, das zum Diskutieren einlädt und neue Sichtweisen freigibt.

Dresscode NEOVAUDE

Zwischen Informal, Attire, Casual, Cocktail oder Formular geht mancher Gast verloren. Wie verhalten sich bunte Socken oder die Krawatte mit Motiv zu Repräsentation, Respekt, Ehrerbietung und Achtung? Für „5 Jahre Neovaude“ haben wir einfach einen eigenen Dresscode ausgerufen.

Dabei gilt vor allem: es gibt keine Regeln!

Am 14. November ziehen unsere Gäste an, worauf sie Lust haben. Einziges Thema ist „Neovaude“, unsere Suche nach spannenden Projekten sowie die gemeinsamen Abenteuer auf dem Weg zum besten Arbeitsplatz. Dabei sind wir neugierig, überaus seriös, mutig, ab und an provokativ und mit vollem Einsatz dabei.

 

Hier sind wir – Anleitung zum Leben auf der Erde

In der Neovaude Bibliothek gibt es nun auch ein Kinderbuch zu entdecken. Seit Greta Thunbergs Rede vor dem EU-Klimagipfel, ist dieses Buch ein Beitrag, schon die ganz Kleinen für unsere Erde in Ihrer Komplexität zu interessieren.

Hier sind wir – Anleitung zum Leben auf der Erde

Oliver Jeffers, 2018 NordSüd Verlag AG

Das Buch, in dem ein frisch gebackener Vater seinem Sohn die Erde in Ihrer ganzen Vielfalt erläutern möchte, besteht aus wunderschönen Illustrationen, die es zu entdecken gilt. Da nur wenig Text geschrieben steht, ist es an den Eltern, die Bilder zu erläutern und sich den Fragen des Kindes zu stellen.

Ein Buch für alle – zum Nachdenken, Schmunzeln und Staunen! Weltraum – Sonnensystem, Sonne, Mond und Sterne, Land und Wasser, Tiere und Menschen. Runter gebrochen auf die aktuell wichtigste Botschaft:

»Achte gut auf die Erde, denn es ist die einzige, die wir haben.«

SPIEGEL-Bestsellerliste, Sachbuch für Kinder, Oktober 2018; Wissenschaftsbuch des Jahres 2019, Shortlist

QualityLand – OK

Die Komplexität ist hoch. Alles wird immer schneller. Wir haben uns längst klar gemacht, dass die Möglichkeiten reizen und gleichzeitig überfordern; wie bei der Auswahl unseres Lesestoffs. Mein erster Beitrag zur Neovaude Bibliothek ist deshalb aus dem Jahr 2017; aus Berlin: „QualityLand“.
Marc-Uwe Klings Roman kann alles sein: Epos, Spaß, leichte Unterhaltung, politisch, dystopisch, Komödie, Satire, links, Kapitalismus-Kritik, tiefgründig oder Kleinkunst-Projekt. Nicht nur beim Kauf der hellen oder dunklen Ausgabe entscheidet der Leser, welche Perspektive er einnehmen mag. Auch die Inszenierungen für die Presse, die Auftritte des Künstlers oder sein Verhältnis zum Buchstaben „K“ sind optionale Bausteine des Werks.
Mindestens ist „QualityLand“ ein Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft und gegen Rechtspopulismus. In der durch Algorithmen perfekt optimierten Welt gibt es Widerstand, Liebe und Zufall. Die lustige Dystopie macht ernsthaft Hoffnung.
Lest das Buch wie ihr mögt, aber lest es. Am Anfang steht allerdings die Frage: hell oder dunkel?

Kollegiale Belohnung

Besonders krasse Einsätze oder herausragend starke Arbeit sollen bei Neovaude belohnt werden. Ihr könnt dazu die Arbeit der anderen auszeichnen. Jeder hat ein 50 EUR-Geschenk p.a. bei Buch7 zur Verfügung. Gefällt einem die Arbeit eines anderen Mitarbeiters besonders gut, kann er ihm ein Geschenk zukommen lassen. Dazu schickst Du einfach eine Mail an philip.hartmanis@neovaude.com mit folgenden Infos: Wen möchtest Du beschenken // für welche Aktion // mit was (ISBN o.ä.).

Belohnung Personalempfehlung

Die Suche nach neuen Kolleginnen und Kollegen ist für Neovaude eine große Herausforderung. Es gibt für die Zukunft des Büros nichts Wichtigeres als Euch, das Team. Keiner kann besser entscheiden, wer zu uns passt. Neovaude ist auch bei der Personalsuche vor allem auf Eure Hilfe angewiesen. Diese Mitarbeit ist natürlich bares Geld wert. Neovaude belohnt daher jede Empfehlung: wer erfolgreich eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen vermittelt, erhält 500 EUR Belohnung.
Wie geht das:
Du kennst jemanden, der zu uns passt? Schreib doch bitte eine kurze Hallo-Email an die Person und gundula.beck@neovaude.com. So können wir bei Arbeitsvertragsunterschrift den Scheck für Dich ausstellen. Wir versteuern die Auszahlung, so dass bei Dir wirklich 500 EUR ankommen.

Montag

Wir starten montags gemeinsam in eine neue Woche. Hier sind alle Neos gefragt: Für ein gutes Meeting ist die individuelle Vorbereitung besonders wichtig. In einem offenen Asana Board sammeln wir die aktuellen Themen für die Woche.

Jeder kann eintragen, was ihm wichtig ist. Aus dem Board ergibt sich die Agenda: Los geht die Woche mit den NEUIGKEITEN. Hier erfolgt in der Regel keine Diskussion. In der Rubrik FEEDBACK kannst Du Themen einbringen, zu denen Du Dir einen Austausch mit dem Team wünscht. ENTSCHEIDUNGEN werden im dritten Teil diskutiert und getroffen.

Es gilt zudem (mehr oder weniger streng): Handy aus, Start 8:57h (kann man sich leichter merken), Maximale Dauer 1h (mit LaMetric-Timer), Connection before Content, 5 Minuten Q&A (am Ende), Einsatz des No-Rehash-Paddle

Mehr Produktivität durch natürliches Grün?

Ein natürliches Umfeld stärkt Körper und Geist. Dies gilt für das private, wie auch das berufliche Umfeld. Wer sich viel in der Natur aufhält ist ausgeglichener und erholter. Denn die Natur wirkt auf den Menschen entspannend und beruhigend.

Unsere Leistungsfähigkeit im Arbeitsalltag lässt sich bereits durch kleine Maßnahmen steigern, die sich spielend leicht umsetzen lassen. Sogenannte Mikropausen erhöhen laut einer Studie der University of Melbourne die Kreativität der Mitarbeiter und steigert die Höflichkeit und Hilfsbereitschaft untereinander. Während der Studie, die von der Psychologin Kate Lee geleitet wurde, führten Probanden in fünf-minütigen Intervallen stupide Tastenkombinationen an einem Computer aus. Danach legten sie jeweils eine 40-sekündige Pause ein. Eine Gruppe blickte in diesen Pausen auf ein tristes Bild mit einem Betondach. Die andere Gruppe schaute auf ein Bild auf dem ein begrüntes Dach zu sehen war. Das Ergebnis des Versuches ergab, dass der Gruppe, dessen Bild ein begrüntes Dache zeigte, weniger Konzentrationsfehler unterliefen. Gehirnscans zeigten, dass durch den Anblick der Natur Bereiche aktiviert werden, sogenannte „SART“-Tasks (sustained and response task), die dabei helfen sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und anderes ausblenden zu können. Bei einem Selbstversuch muss jedoch darauf geachtet werden, dass sich die Mikropausen nicht verlängern. Denn der Versuch sollte nicht in Tagträumerei enden.

Ergänzend zu den Mikropausen sollte in den Büroräumen auch ein gutes Raumklima sein. Pflanzen, wie z.B Riesen-Palmlilien, Einblatt Strauss, Efeu oder Sukkulenten eignen sich nicht nur durch ihre pflegeleichten Eigenschaften besonders gut für Büroräume, sondern auch durch ihre hohe Sauerstoffproduktion. Die Pflanzen verändern das Raumklima und wirken sich positiv auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter aus. Am Arbeitsplatz lassen sich Pflanzen geschickt in Raumtrenner integrieren. Begrünte Raumtrenner sorgen für mehr Privatsphäre und Schallreduktion. Zudem verändern sie das Erscheinungsbild der Büroräume sichtlich. Denn an dem Ort, an dem die meisten Menschen einen Großteil ihrer Zeit verbringen, sollten sie sich auch wohlfühlen.

Arbeitgebermarke

In der klassischen Markentheorie unterscheidet man die Unternehmensmarke (Corporate Brand) und die Produkt- oder Leistungsmarke einer Firma. In jüngster Zeit hat sich die Arbeitgebermarke (Employer Brand) als neuer Begriff im Personalbereich etabliert. Bei diesem Begriff handelt es sich um eine Konkretisierung der Kernelemente der Unternehmensmarke in Bezug auf den Arbeitsmarkt.

Die Employer Brand signalisiert Bewerbern, wofür das Unternehmen als Arbeitgeber steht und was es einzigartig macht. Sie soll damit nach außen anziehend auf passende Fachkräfte wirken und firmenintern helfen, die Belegschaft zu integrieren.

Obwohl die Arbeitgebermarke vornehmlich auf den Bewerbermarkt ausgerichtet ist, erhoffen sich Firmen durch eine starke Position dort auch Ausstrahlungseffekte auf andere Märkte. Wer hervorragende Talente rekrutiert, kann Kompetenz, Vitalität und Anpassungsfähigkeit signalisieren. Das sind Eigenschaften, die unter Umständen auch das Image einer Marke auf dem Konsumgütermarkt positiv beeinflussen.

Weitere und vielleicht noch wichtigere und langfristigere Effekte hat eine Employer Brand aber auch auf interne Größen wie Leistungsmotivation, Unternehmenskultur oder Mitarbeiterbindung.

Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem  Marketing – insbesondere der  Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und vor Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv zu positionieren.01_banner_blog_840px

Tue Gutes und lasse darüber reden – Web 2.0 und effektives Employer Branding

Geläufiger in der Arbeitswelt dürfte das Credo „Tue Gutes und rede (selbst) darüber“ sein. Der Trend jedoch geht hin zum Reden lassen. Das ist mir persönlich auch sympathischer; schließlich stinkt Eigenlob.

Bei der Rekrutierung guter Mitarbeiter investieren Arbeitgeber mehr und mehr in ihre Außendarstellung. Die Möglichkeiten des Internets stärken dabei die Position beider Seiten. Längst ist es für Personalabteilungen Teil des Tagesgeschäfts, soziale Netzwerke nach weiterführenden Informationen ihrer Bewerber zu scannen. Dass sich auf Jobsuche befindende in erster Linie online Informationen über potentielle Arbeitgeber suchen, versteht sich von selbst. Dank der nie versiegenden Quelle Internet und der damit einhergehenden immer größer werdenden Transparenz nähert sich der Arbeitsmarkt stetig seiner, volkswirtschaftlich gesprochen, theoretischen Vollkommenheit.

Eine attraktive Außendarstellung ist für Unternehmen in diesem Zusammenhang unerlässlich. Während bisher an dieser in erster Linie durch redaktionelle Tätigkeiten der Marketing-  und Personalabteilung gearbeitet wurde, ist seit einigen Jahren verstärkt die dezentrale, individuelle Verbreitung von Inhalten durch Mitarbeiter in sozialen Netzwerken zu beobachten.

Web 2.0 ist das Zauberwort. Dahinter verbirgt sich die Weiterentwicklung des anfänglichen Internets für den primär lediglich Information konsumierenden Nutzer hin zu jenem, in dem dieser selbst zusehends Inhalte veröffentlicht. Die sozialen Netzwerke stellen entsprechende Plattformen dar.

Die Entwicklung des Internets i.S.d. Web 2.0 spricht dafür, dass Arbeitgeber in absehbarer Zukunft gar nicht anders können, als dieses Thema zu pushen und zu unterstützen. Für Unternehmen mit hoher Mitarbeiterzufriedenheit liegen die positiven Effekte auf der Hand. Arbeitgeber tun gut daran, dieser Entwicklung nicht nur von außen zuzusehen, sondern aktiv Einfluss zu suchen und die authentische Inhaltsproduktion ihrer Mitarbeiter zu fördern.

Für Unternehmen mit einer tendenziell eher unzufriedenen Belegschaft ist die Notwendigkeit, sich intensiver mit dem Thema Web 2.0 zu beschäftigen, umso größer. Während keine Werbung besser sein kann, als öffentliches, authentisches Lob durch aktive Mitarbeiter, gilt umgekehrt, wenig dürfte auf dem Arbeitsmarkt problematischer sein als das Gegenteil. Dass eine positive Außendarstellung, die durch eigene Mitarbeiter gefördert oder gar geformt wird, auch das Innenleben eines Unternehmens begünstigt, versteht sich von selbst.

Ob eine Firmenkultur mit glücklichen oder weniger glücklichen Menschen, Facebook und Co bzw. dahinterstehende immer produktivere, mitteilungsbedürftigere Nutzer machen Unternehmen stetig transparenter. Für jeden Arbeitgeber ist dies als Chance zu begreifen, sich im Wettbewerb um gute Mitarbeiter bestmöglich zu positionieren und effektives Employer Branding zu fördern. Einen Standard von der Stange gibt es hierfür nicht. Vielmehr braucht es ein auf das Unternehmen zugeschnittenes Konzept. Es braucht spezifische Antworten auf Fragen nach den bestgeeigneten Kanälen und Plattformen, die genutzt und gefördert werden sollten oder ob und welche Incentives für Mitarbeiter geschaffen werden sollten, etc.

NEOVAUDE hilft Ihnen bei der Antwortfindung.01_banner_blog_840px